IHK-Wahl 2020

Die IHK ist das Gremium der Selbstverwaltung der Wirtschaft. Hier werden unteranderem die Rahmenbedingungen für die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter gestellt. Hier werden diverse Dienstleistungen für Unternehmen angeboten.

Ich finde es wichtig, dass auch kleine und mittelständige Unternehmen sich mit Ihrer Meinung, Ihren Anliegen konstruktiv und gerne kritisch in der Vollversammlung und Bezirksversammlung einbringen. Nur durch die Diskussion mit allen Branchen und alle Unternehmensgrößen können wir eine Verbesserung erzielen.

Aus meiner Sicht bietet die IHK den Unternehmen sehr viele Vorteile und ich bin gegen eine Abschaffung der IHK. Ich sehe jedoch auch großes Potential an Verbesserungen.
Deshalb werde ich mich weiterhin kritisch und trotzdem konstruktiv einbringen.

Was ich an der IHK gut finde?

  1. Die IHK ist ein wichtiger Partner im Dualen-Ausbildungssystem, dass Deutschland auszeichnet
  2. Die IHK ist ein wichtiger Partner für die Weiterbildung unserer Mitarbeiter
  3. Die IHK bietet den Mitgliedsunternehmen sehr viel Unterstützung und Dienstleistungen an
  4. Die IHK ist Ansprechpartner für alle Themen der Unternehmen
  5. Die IHK ist politisch, vor allem über den DIHK, jedoch nicht parteipolitisch aktiv
  6. Die IHK ist branchenübergreifend
  7. Die IHK ist ein großes Netzwerk
  8. Bei der IHK spielt die Größe des Unternehmens keine Rolle, alle Unternehmen sind gleichberechtigt
  9. Die IHK hat bei den Corona-Soforthilfemaßnahmen einen super Job gemacht und die Unternehmen in der Region Stuttgart sehr unterstützt.

Was mich an der IHK stört?

  1. Sehr komplexe Struktur
  2. Immer noch zu wenig Transparenz über Leistungen
  3. Die politischen Aktivitäten werden zu wenig gezeigt
  4. Vermeintlich von den „Großen“ gesteuert
  5. Nicht immer klar, welche Leistung die Mitgliedsunternehmen für den Mitgliedsbeitrag erhalten

 

 

 

 

Wozu möchte ich in den nächsten Jahren als Mitglied der Bezirksversammlung und/oder Vollversammlung beitragen:

  1. Die Leistungen für die Mitgliedsunternehmen noch deutlicher bekanntgeben
    Viele, vor allem kleine Unternehmen, kennen die Angebote nicht oder nur in geringem Umfang.
    Die IHK muss zum ersten Ansprechpartner in allen Unternehmenslagen werden.
    Gleichzeitig muss geklärt werden, ob alle Leistungen von der IHK wirklich angeboten werden müssen oder ob man bei vielen Leistungen nicht auf entsprechende Experten verweisen kann.

  2. Die politischen Aktivitäten transparenter darstellen, damit die Mitgliedsunternehmen sehen, dass die IHK die Stimme der Wirtschaft ist.
    Die IHK hat den Vorteil, dass Sie nicht „laut“ sein muss, um Mitglieder zu bekommen oder zu halten. Trotzdem ist es aus meiner Sicht wichtig, dass die Mitgliedsunternehmen wissen, was durch die IHK bewegt wird.

  3. Ein Zukunftsforum implementieren, in dem wir als Unternehmer über die Entwicklungen in den Branchen, die Auswirkungen auf die Region, die Notwendigkeiten für die Bildung und die gesellschaftlichen Werte uns austauschen, diskutieren und für Leitfäden erstellen.
    Die IHK und die Mitgliedsunternehmen sind das Netzwerk in dem durch den Branchen- und Größenmix alle Auswirkungen von Veränderungen durchgängig auf alle Beteiligten dargestellt werden können.

    z.B. Die Veränderung der Mobiltätskonzepte hat natürlich Auswirkung auf die Automobilhersteller, dann auf die direkten Zulieferer und wenn man die Kette durchdenkt auch auf den Immobilienmarkt und den Einzelhandel. Es ergeben sich daraus jedoch auch andere Anforderungen an die Bildung von Kindern, Auszubildenen und die Weiterbildung von Mitarbeitern. Alles zusammen wird unsere Gesellschaft verändern.
    In den Mitgliedsunternehmen ist das Know-How für solche Zukunftsszenarien vorhanden, so dass man keine teuren theoretischen Studien erstellen sondern nur die Plattform bieten muss.
    Mit den Zwischen und Endergebnissen können dann die Unternehmer Ihre Unternehmen ausrichten, die Politik kann die notwendigen Weichen stellen und die IHK kann das Bildungsangebot anpassen.

Wer bin ich und was macht mich aus?

Mein Name ist Dirk Janthur.

Seit 2010 bin ich alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer der Datenschutzberatung Janthur GmbH.
Ich habe das Unternehmen über die Jahre als Datenschutzberatung für kleine und mittelständische Unternehmen ausgebaut und dabei immer nach Mehrwerten für die Kunden gesucht. Durch meine Tätigkeit als Datenschutzbeauftragter bin ich sehr nahe an den Unternehmern und Ihren Herausforderungen dran.

Gleichzeitig habe ich das eigene Unternehmen und die eigenen Leistungen immer weiterentwickelt.
Seit 2016 betreibe ich ein eigenes Datenschutzmanagementsystem, dass auch Kollegen und Unternehmen onlinebasierend nutzen können.
2019 habe ich in der Esslinger Altstadt WORK-IN.SHOP gegründet und biete Flexworking-Arbeitsplätze und Besprechungsräume an.
DATI & SPY Die Datenschutzapp ist das neueste Produkt und eine ganze neue Art des E-Learnings. Die Mitarbeiter werden durch Mix-Reality spielerisch über die Themen Datensicherheit und Datenschutz sensibilsiert.
Vom Einzelkämpfer wuchs das Unternehmen zu jetzt 4 angestellten und 3 freien Mitarbeitern an.

Ich kenne aber auch das Scheitern. Die Übernahme der Immobilienverwaltungsfirma von meiner Mutter und der Aufbau eines Unternehmens für Arbeitssicherheit klappten nicht wie geplant.

Seit 2013 engagiere ich mich als Mitglied der IHK-Bezirksversammlung Esslingen-Nürtingen.

Mir liegt persönlich sehr viel an einer gut funktionierenden und sich immer weiterentwickelnden IHK. Das Duale Ausbildungsystem ist eine echte Stärke von Deutschland.

Ich glaube, dass wir insgesamt und in der Region Stuttgart ganz besonders in den nächsten Jahren viele Veränderungen erleben werden.
Ich bin mir sicher, dass die IHK dabei ein starker Partner für ALLE Unternehmen in der Region sein kann/muss.
Lassen Sie uns das gemeinsam angehen!